Die schlimmste Art zu spielen? - Nie wieder Arbeit #3

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Seit Olympia lieben die Menschen es, sich mit Öl einzureiben, Fakeln zu tragen und sehr schnell zu rennen. Kann der Mensch gar nicht anders, als im Spiel kompetetiv zu sein? Welches Spiel hat die übelriechendsten Spieler? Und warum können wir selber nicht anders, als und ständig zu messen. Wir gehen rein.

In der neuen Folge „Nie wieder Arbeit" – jetzt auf YouTube und überall, wo es Podcasts gibt.

Transkript anzeigen

00:00:00: Hose aus und Füße hoch.

00:00:01: Willkommen zur Nie-Wiederarbeit, Huben!

00:00:03: Mach die Augen zu und lass dich von mir ... zu einer Traumreise animieren.

00:00:08: Okay, los geht's.

00:00:08: Wir

00:00:08: haben sechzigtausend Jahre vor Christus.

00:00:15: Deine Gesamte Familie wurde gerade von einem Säbelzahntiger gerissen.

00:00:18: Mhm?

00:00:19: Und äh ... Warte mal, du bist auf der Traumreise.

00:00:23: Du rennst vor dem Säbelzahnteiger weg.

00:00:25: Neben dir rennt ein anderer Mensch entlang Und ist ein bisschen schneller.

00:00:31: Okay.

00:00:32: Ja,

00:00:34: Augen wieder auf.

00:00:35: Puh!

00:00:36: Das war eine ganz schön krasse Traumreise.

00:00:39: Du kannst mich doch nicht so mit einem Cliffhanger rausschicken.

00:00:42: Das war ne Alpsraumreise

00:00:44: Interruptus.

00:00:46: Achso ja der Traum geht da mit zur Ende... Der andere ist schneller und du wirst aufgefressen.

00:00:50: Traum vorbei.

00:00:51: Das ist ne Alp-Traumreiser.

00:00:53: Willkommen

00:00:53: zum heutigen Thema Säbelzantiga in Spielen.

00:00:57: Nein, willkommen zum folgenden Thema!

00:00:59: Das allererste was er Mensch gemacht hat war ein Stein weitwerfen und einen anderen hat gesagt Moment mal das kann ich auch.

00:01:03: bist du meiner Meinung?

00:01:05: Naja also die Traumreise weil jetzt nicht kompetitives spielen sondern einfach überleben.

00:01:11: Moment... Ich habe einen Punkt auf den ich hinaus will denn irgendwann war der Säbelzantiger ja weg und niemand musste mehr wegrennen und es gab überhaupt keinen Grund mehr sich zu messen.

00:01:21: Man konnte den ganzen Tag rumsitzen.

00:01:22: Selbelzantiga, höchstens etwas was man in Legenden-Schulbüchern oder mal im Zoo sieht.

00:01:27: Früher gab's noch selbelzantege am Zoo, das muss man wissen.

00:01:30: Ja und dann dachte sich der Mensch es macht keinen Grund mehr zu laufen weil niemand anderes mit mir läuft.

00:01:35: Willkommen zu unserem heutigen Thema kompetitive Spiele.

00:01:40: Du warst vor nicht einer Woche bei einem Rohrheimerturnier.

00:01:43: Ja,

00:01:44: vor vier Tagen?

00:01:46: Und hast du da auch dieses gleiche viszerale Angst und Schmerz- und Verfolgtheitsgefühl vom Sebelzantiger wie in dieser besten Traumreise ...

00:01:55: Den ganzen Tag ja!

00:01:56: Das dachte ich mir nämlich.

00:01:58: Wir wollen heute über kompetitive Spieler reden darüber wie viel Arbeit in so nem kompetitiven Spiel steckt oder im kompetiten Spielen steckt Und wie gesund und richtig das überhaupt ist.

00:02:11: Aber viel wichtiger die Frage, warum es uns so viel Spaß macht?

00:02:14: Mhm.

00:02:15: Ich glaube wir gehen erst einmal durch, woher das kompetitive Spiele kommen.

00:02:20: Ich würde sagen eines der berühmtesten kompetitiven Spiele wäre Olympia.

00:02:24: Das kenne

00:02:27: ich nicht!

00:02:28: Ging damit los, dass ... Ach

00:02:30: so!

00:02:31: Die olympischen Spiele.

00:02:34: Ich dachte, du bist ja ein Boardgame-Nord?

00:02:37: Ja,

00:02:37: das ging damit los beim ersten Brett-Spiel.

00:02:39: Das wäre ein Brettspiel, aber du meinst das Actual Olympia.

00:02:43: Das erste Spiel ist dieses Brettspiel auf Ur, wo man komische Knöpfe und Stöcke raufwirft.

00:02:49: Das kenn ich auch nicht.

00:02:50: Na ja, egal...

00:02:51: Auf jeden Fall!

00:02:52: Höchst kompetitive Spiele, Olympia, Menschen reiben sich mit Öl rein, rennen durch den Sand und scharben sich dann so ab – das hab' ich mal bei Galerio gesehen.

00:03:01: Da würden andere Leute heute viel Geld für bezahlen?

00:03:03: Ich

00:03:04: würde mir wünschen dass die Menschen auf Warhammer Turnieren so pfleglich mit ihrem Körper umgehen würden wie die Athleten von vor zwei tausend siebenhundert Jahren.

00:03:11: Dass

00:03:11: man sich immer einölt vor dem Turnier.

00:03:13: Ganz rechtlich, auch so dass die Leute ja immer so extrem ölig und flutscht dich an deinen Figuren.

00:03:18: Wobei

00:03:18: man sagen muss

00:03:19: das Hygiene-Level

00:03:20: auf Vorhämerturnien ist mittlerweile sehr hoch Ja?

00:03:23: Also da müssen wir eher in die TCG-Läden schauen meiner Meinung nach.

00:03:25: Da waren wir schon mal.

00:03:27: Naja also wir gehen dahin zurück Wir haben Olympia, wir haben andere Wettkämpfe Und es scheint ja irgendwie den Menschen inne zu wohnen Sich messen zu wollen.

00:03:38: Aber würdest du auch schon sagen, dass so Sportwettkämpfe ... Ist das noch kompetitives Spiel oder schon kompetives Spielen?

00:03:48: Ich hab jetzt sehr viel drüber nachgedacht über halt wirklich so Spiele.

00:03:52: Weil ich find, so Sport-Wettkämpfen, da hängt ja immer ein bisschen mehr dran, weil die Leute das oft beruflich machen.

00:03:59: Vielleicht muss man da auch mal unterscheiden.

00:04:02: Weil so Warhammer-kompetitiv spielen gibt's am Ende nichts zu holen außer den Prestige.

00:04:07: Dann würde ich ... glaub ich, eher zwei weitere Daten mit ins Boot holen.

00:04:13: Und zwar, ... die ja heute immer noch zum Beispiel bei League of Legends

00:04:21: oder

00:04:21: auch bei vielen anderen Spielen gibt es E-Lo-Wertungen.

00:04:24: Ähm... und irgendwann, ... ich bin mir nicht mehr sicher, die ersten Magic Turniere, wo's dann wirklich irgendwann um richtig viel Geld

00:04:34: geht?

00:04:35: Oder StarCraft erst in Korea Und jetzt auch mit League of Legends oder generell E-Sports, hat natürlich viel mit den Streamern zu tun.

00:04:44: Heißt also diese Streamer verdienen bei ihrem Videospielstream meistens mehr als bei einem Preisgeld?

00:04:50: Aber so generell kann man ja sagen du hast zum Beispiel als Sportler nicht nur das Geld, dass du bekommst, sondern als Bodybuilder ... Ich glaube wieviel kriegt man beim ... Wir haben noch mal hier nicht der Arnold, sondern der Mr Universe.

00:05:04: Ich bin nur im Thema.

00:05:06: Auf jeden Fall dieses Ding, wo die ganzen ... Ich kenne

00:05:08: nur die Markus Rühl-Memes.

00:05:09: Darauf hört man wissen, wo er die Bildung auf.

00:05:11: Auch ein Markus ist es ein guter Grund!

00:05:14: Aber auch ein Markus Rül hat ja erst mal nicht Geld dafür bekommen, dass er dahin sich ausgezogen hat und über die Bühne tanzte, sondern hat ja Sponsoringgelder bekommen, das heißt von Proteinenpulvern.

00:05:23: Irgendwann sind die Leute natürlich clever genug ihre eigenen Marken herzustellen.

00:05:26: Das gab's damals ano sevenhundert achtzig vor Christus?

00:05:31: Nicht.

00:05:32: Leider nein.

00:05:33: Es wäre interessant gewesen, noch so in alten Ausgrabungen Proteinbasen zu finden.

00:05:40: Aber gab es nicht das Thema wer kann sich leisten, kompetitiv zu spielen?

00:05:46: Da gehen wir gleich mal hin.

00:05:48: Aber erstmal historisch allgemein aber auch historisch speziell.

00:05:54: wann hat's für uns angefangen, kompettativ zu spielen und warum fühlt man sich immer wieder zur Kompetitiveness im Spiel hingezogen?

00:06:01: Ähm, vielleicht erst mal zu dir.

00:06:03: Wann hast du angefangen kompetitiv zu spielen?

00:06:05: Was waren deine ersten Spiele und wo bist du hängen geblieben, warum ... Und was reizt dich daran?

00:06:14: Weil wir haben uns ja auch kennengelernt bei einem kompetativen Spiel!

00:06:16: Das

00:06:16: stimmt, ja.

00:06:18: Also angefangen hab ich wahrscheinlich mit League of Legends.

00:06:21: Ja?

00:06:23: Das müsste so in der ersten, zweiten Season gewesen sein irgendwie so zwölf, zwölff rum.

00:06:29: also ich glaub schon das war das erste kompetitive Spiel was ich gespielt habe.

00:06:33: Dann haben wir uns da bestimmt mal getroffen im Summoner's Rift und uns beleidigt.

00:06:36: Wahrscheinlich ja!

00:06:38: Und da hat es für mich angefangen und ich glaube das hat mich auch nachhaltig geprägt weil irgendwann man kann ja bei League Of Legends kannst du entweder Normal-Games spielen oder Ranked Games.

00:06:50: Die sind quasi losgelöst von einer Competitiveness, weil das Ergebnis egal ist und bei einem kompetitiven Spiel geht es ja am Ende auch immer ein bisnomes Ergebnis um ...

00:07:01: Dazu muss ich sagen, selbst bei normal games hat die Leute nicht davon abgehalten.

00:07:06: Sie

00:07:06: haben trotzdem in Anführungsstrichen kompetativ gespielt aber es gab nicht wirklich eine Competition in dem Sinne.

00:07:12: Die hatte man dann eher bei den ranked Spielen wo man seine Rangliste hoch oder teilweise auch mal runter geklettert ist, je nachdem wie die Session so lief.

00:07:22: Und da hat sich bei mir dann auf Dauer eingestellt ... dass ich diese Normal-Games für mich total sinnlos angefühlt haben.

00:07:30: und eigentlich hat dieses Ranked-Spielen irgendwie diesem Spiel einen Zweck verliehen, weil man so etwas hatte, worauf man hinarbeiten konnte und eine Art Fortschritt gemacht hat.

00:07:42: Du hast gerade schon Arbeit gesagt!

00:07:44: Hab ich Arbeit gesagt?

00:07:45: Ja, auf etwas Hinten

00:07:46: arbeiten

00:07:47: kann.

00:07:48: Das ist so ein bisschen das Problem ... Ich finde, League ist vielleicht nicht immer das beste Beispiel.

00:07:53: Weil

00:07:53: meine Erinnerung an League of Legends ist eher so ... Also, ich hab mich danach selber nicht gemocht.

00:07:57: Ich hab die Menschen nicht wirklich gemoht und ich habe mich oft gefragt, warum spiel ich dieses Spiel überhaupt?

00:08:02: Und ich glaube, dass es sich bei League eher um eine Glücksspielsucht gehandelt hat.

00:08:06: Ich glaub aber, dass die meisten Leute also bei League Of Legends gibt's ja verschiedene Tiers oder Leagues Äh ...

00:08:15: Brauchst du

00:08:16: Silbergold?

00:08:16: Platin, Challenger, Master Tier und so weiter.

00:08:20: Und ich glaub so alles unter Platin ist ein klein bisschen wie bei ... bei Pokertunieren.

00:08:26: Also wenn du nicht weißt wer der Beste am Tisch ist, dann bist du sehr wahrscheinlich nicht.

00:08:29: Dann bist du der, der gerade ausgenommen wird.

00:08:31: Für die meisten Leute unter Platine ist das Spiel immer noch irgendwie ein Glücksspiel.

00:08:36: Du bist größtenteils darauf angewiesen, dass du mit guten Leuten gemetzt wirst oder nicht allzu schlechten Leuten gemetscht wirst.

00:08:42: Ich glaube, Intermittierende Verstärkungen, die wir schon mal hatten.

00:08:45: Manchmal, wenn das Spiel klappt, fühlt es sich an wie das beste Spiel der Welt, alles funktioniert und das Spiel ist nicht einfach ein sogenannte Stomp.

00:08:51: also man gewinnt einfach zehn zu null oder ... dass ich jetzt bei dem Spiel nicht so wichtig verglichen mit Fußball sondern es ist irgendwie... man hat das Gefühl von einer eigenen Agency, man hat den Gefühl von Kontrolle, man hatte das Gefühl, dass man irgendetwas erreicht und zwar erreicht hat mit dem was man vorher gelernt hat.

00:09:07: und da gab's Spiele wo man eigentlich nach fünf Minuten denkt Das war's!

00:09:10: Wir können beim Minute zwanzig aufgeben Und ... ich glaube, im Ranked ist es so.

00:09:17: Dass man zumindest mehr das Gefühl hat, jeder weiß, worum sich's hier handelt.

00:09:21: Hier macht keiner irgendeinen Quatsch!

00:09:24: Du meinst die Glücksspiel?

00:09:25: Das Glückspiel ist eher in den Normal-Games oder was?

00:09:27: Nee nee, das Glückspielen ist genauso im Rankd.

00:09:29: Nur im Ranksystem halten sich die Leute halt mehr an diese gemeinsame Meterregel von... Da gehts jetzt um was.

00:09:36: Es geht um uns allen noch mal etwas.

00:09:38: Heißt aber nicht, dass Leute nicht auch wegthilten und mit Absicht schlecht spielen.

00:09:43: nachdem sie einmal verloren haben.

00:09:45: Aber der Punkt ist, ich glaube, dass die meisten Leute, die das Spiel spielen, zumindest der große Teil, das spielt immer noch zwar kompetitiv im Ranked-Spielen aber eigentlich nicht mit einem kompetitivem Mindset spielen.

00:09:56: Das heißt versuchen sich kontinuierlich zu verbessern also auch darüber nachzudenken was lerne ich aus Niederlagen und für dies meistens eher noch das Glücksspiel ist.

00:10:05: manche Tage sind einfach super.

00:10:06: da spuckt die Slot Machine gute Games gute Gegner, oder schlechte Gegner und kompetente eigene Teamkameraden aus.

00:10:16: Und in manchen Tagen hast du einfach Pech und spielst gegen drei Challenger die auf Smurf-Accounts hoch spielen?

00:10:21: Ich glaub da muss ich gleich widersprechen bei dem Vergleich weil zu der Zeit als ich viel rankt ... gespielt habe, konnte man schon sehr viel Eigenleistung einbringen.

00:10:32: Und natürlich gab es hin und wieder mal so einen Spiel wo man nicht viel machen konnte.

00:10:37: aber ich würde sagen der Großteil der Spiele da hatte man schon einen Einfluss drauf und wenn man überdurchschnittlich für seine Elo gespielt hat dann konnte man die schon ganz gut hoch klampen.

00:10:48: deswegen weiß ich nicht ganz ob ich also ich sehe auf jeden Fall die Problematik dass es natürlich Leute gibt die einem das auch zerstören können.

00:10:55: also ist uns nicht komplett in der eigenen Hand.

00:10:57: aber ich weiß nicht, ob ich diesen Glücksspielvergleich da ganz damit gehen würde.

00:11:01: Was glaubst du?

00:11:02: Warum ist die meisten Leute dann so süchtig macht?

00:11:04: und was glaubst Du, warum ... Ich kenne kein Spiel aus dem es so viele Rage-Compilations gibt wie bei League of Legends.

00:11:13: Die Leute flippen aus den Leuten, zerschlagen ihre Tastaturen und rasten komplett aus live.

00:11:20: Ich glaube, das ist so ein bisschen... Also es sind glaube ich zwei Faktoren die da mit rein spielen und der erste ist einfach sehr viele Leute sind wahnsinnig schlechte Verlierer.

00:11:32: Das merkt man, finde ich besonders in den Casual-Spielrunden.

00:11:36: Die eigentlich gar nicht so kompetitiv sind.

00:11:38: Wenn man mal mit Leuten Brettspiele spielt ... die nicht viele Spiele spielen oder nicht viel kompetativ spielen?

00:11:45: Ich glaube, dass man seine eigene Einstellung zum kompetiven Spielen grundlegend überdenken muss, wenn es einem keinen Spaß macht.

00:11:53: Oder wenn man halt in diese Bewutssituation kommt, dann ist vielleicht kompetitives Spielen ... Nichts für einen.

00:12:01: Weil ich immer das Gefühl habe, wenn ich mit den Leuten Spiele ... Mit dem am meisten Casual Mindset da reingehen.

00:12:09: Das sind auch die, die am Ende am meisten tilten.

00:12:11: Also quasi eine Tiltin ist so ein Begriff, finde ich aus dem ... Gerade auch aus Kompetitive League of Legends spielen.

00:12:17: Die dann halt so quasi den Tisch umschmeißen und irgendwie wütend werden.

00:12:23: Und der andere Aspekt ist glaube ich, dass so Rage ... Compilations natürlich auch ein großes Klischee sind an League of Legends.

00:12:32: Also es kommt natürlich irgendwo her, aber das sind dann die Sachen, die am Ende viel im Internet landen und gepostet werden.

00:12:39: Das ist so ein bisschen diese Killerspiele-Debate aus vor fünfzehn Jahren oder so, wo dann auch im Fernsehen Videos laufen wie damals der echte Gangster ... ... der diesen, kennst du den?

00:12:53: Ich kenne einen echten Gang.

00:12:54: Das ist dieses Unreal Tournament-Kind genau... Der ja auch stark darunter gelitten hat.

00:12:59: also da gibt es ja auch so eine Dokumentation darüber von vor ein paar Jahren wie's ihm jetzt damit geht und so.

00:13:07: Und das sind dann natürlich Dinge die auch einfach klicken die einfach viel ziehen.

00:13:12: Und deswegen ist es auch ein bisschen klischee, wenn dann Tyler One seine Tastatur zerschlägt.

00:13:17: Das ist einer der bekanntesten League of Legends-Spieler, der zeitweise auch mal, glaub ich, gebannt war sogar ...

00:13:23: Ja immer wieder, aber dann kommt er immer wieder zurück.

00:13:26: Genau, auch sehr beliebt.

00:13:27: Aber ...

00:13:27: Das sind natürlich auch Personen, die polarisieren und deswegen viel stattfinden.

00:13:32: Ich würde sagen, der Großteil der Spielerschaft ist gar nicht so toxisch wie man immer denkt und es gar nicht wudanfällig.

00:13:39: Sondern das sind halt dann die Dinge, die da rausstechen auch?

00:13:42: Ja, einmal ist das einfach eines der größten Spiele.

00:13:45: D.h.,

00:13:45: du hast im Schnitt mehr Videos mit wütenden Leuten.

00:13:49: Aber ich habe trotzdem das Gefühl, dass es nicht nur das Klischee ist, sondern ich hab ja verschiedene Spiele gespielt.

00:13:55: Haben sich die Leute so toxisch verhalten?

00:13:57: Und habe ich mich so toxishverhalten.

00:13:59: Also, ich hab den ersten Handbeweis ... Aber okay!

00:14:04: Kann sein was ... Was sind denn vielleicht um da mal anzuschließen?

00:14:09: Da hab ich dann auch noch gleich was zu, wenn's darum geht, welche Spiele wir noch gespielt haben.

00:14:14: Du hast ja auch deine Erfahrungen gemacht.

00:14:17: Was hast du dann noch kompetitiv gespielt?

00:14:20: Bevor

00:14:20: wir das machen, sollte mir ein Begriff klären und zwar, was ist kompetitives Spielen?

00:14:25: Weil ich, äh ... Ich glaube bei Warhammer dem Miniaturen-Spiel, das für Leute spielen kann man ja vielleicht so gegenüberstellen.

00:14:33: Zumindest in den Haltung.

00:14:36: Äh ... Vielleicht ist es eher ein Dreieck, aber es gibt ja diese sogenannten Win at All Costs Typen und die findest du sowohl kompetitiv als auch casual.

00:14:43: Dann

00:14:43: gibt's Leute, die wirklich eher narrativ spielen.

00:14:45: Und dann gibt es Leute, der einen Turnier Mindset haben.

00:14:49: Und ich glaub, es ist nicht nur diese schwieriges Wortmindsetfrage dabei.

00:14:55: und eine generelle Einstellungs-Sache.

00:14:57: Und das heißt, was ist kompetitivstspielen für dich?

00:15:03: Ich würde sagen es ist ... zum kompetitivem Spielen gehört immer irgendeine Art von Rangliste irgendwie dazu dass du ein bestimmtes Ergebnis erzielst.

00:15:16: also das muss gar nicht mal unbedingt etwas sein, was über lange Zeit geht wie jetzt bei League of Legends dann irgendwie aber eine ganze Saison.

00:15:26: Sondern das kann auch sowas sein wir halt in einem Turnier Setting dann am Ende halt die Rangliste wo du stehst.

00:15:32: also sagen wir mal du spielst jetzt Trading Card Games und spielt so ein Local Turnier Das geht an zwei Stunden Du spielts vier Spiele Und da gibt es ja im Elm dann auch ne Rangliste.

00:15:43: Wenn du dann zum Beispiel alle Spiele gewinnst, ist es ja wahrscheinlich, dass du in den obersten drei Plätzen bist.

00:15:49: Dass es irgendwie darum geht einen bestimmten Rang ein bestimmtes Ergebnis zu erzielen und halt möglichst viele Spiele oder möglichst viele Abschnitte eines Spiels zu gewinnen?

00:16:03: Also quantifizierbare Leistungen im Gegensatz zu wirklich das polarische Gegenteil freies Spiel zu Warhammer, jeder nimmt seine Figuren mit und wir rennen rum.

00:16:14: Und jeder würfelt irgendwie ein bisschen drauf los?

00:16:16: Also es gibt ja auch ... Man kann ja zum Beispiel einfach sagen, Regeln an sich sind ein kompetitiver Part

00:16:22: von einem Spiel.

00:16:23: Ja.

00:16:25: Okay also wir hätten einmal das Quantifizierbare.

00:16:28: aber was gehört für dich noch zum kompetitivem Spielen dazu?

00:16:31: Weil generell Quantifizierebares oder ... Rangliste, das ist ja etwas was ich fast alle teilen.

00:16:37: Und es gibt einen Begriff den wir von einem kompetitiven Spiel haben.

00:16:40: Ich mach mal weiter für mich eine Einstellung.

00:16:43: Es gibt dieses alte ... Die Idee von ... Das resilienteste oder die resilienteste Einstellung, die du zu etwas haben kannst, ist die eines ewigen Schülers.

00:16:54: Egal was passiert, ich lerne aus allem!

00:16:56: Dann hast du dein Ego nahezu komplett rausgenommen.

00:16:59: Die meisten Leute haben immer noch ein Ego, weil sie sich in der Rolle des ewigen Schülers natürlich auch gefallen.

00:17:04: und nach der alten Instagram-Weisheit das jedem Narzisten die Welt ein Spiegel ist?

00:17:10: Ich möchte immer wieder darauf hinweisen dass manche Leute auf Instagram den halben Tag über ihr eigenes Gesicht im Handy sehen.

00:17:16: Auch

00:17:17: da gibt es ja eine gewisse Competitiveness und eine Quantifizierbarkeit.

00:17:21: also ne Rangliste aber ... Ich möchte erst mal besser werden.

00:17:26: Ich möchte nicht nur gewinnen, auch das halte ich für Quatsch.

00:17:28: Aber es ist zumindest mit so einer Einstellung an Sachen ranzugehen ... Ich verliere jetzt und danach bin ich nicht darüber wütend, dass ich nicht gewonnen habe.

00:17:36: Sondern ich schaue was hätte ich besser machen können?

00:17:38: Was kann ich machen?

00:17:38: Darus nehme ich etwas mit.

00:17:40: Ich glaube, das wäre zum Beispiel eine kompetitive Einstellung.

00:17:43: Die erste kompetitiver Einstellung wär wahrscheinlich einfach, ich will gewinnen.

00:17:47: Mir ist es erstmal nicht egal... Wer am Ende gewinnt?

00:17:50: Ich glaube auch da vielleicht, dass man gerade wenn man einen weiß kann immer nur einer gewinnen und ich glaube man verliert schnell den Spaß an kompetitiven Spielen.

00:18:00: Wenn das das einzige ist was einem daran Spaß macht sondern auch einfach vielleicht seinen Bestes zu geben und den optimalsten Spielzug zu machen also zu versuchen aus einer Situation auch das Beste zu machen die beste Reaktion zu finden irgendwie auf dem ... Mitspieler, den Gegenspieler.

00:18:20: Und da einfach zu versuchen irgendwie... Ich glaube viel was einem Spaß machen muss ist auch dieses Nachdenken darüber wie kann ich jetzt den optimalsten Zug machen und das mich dann nicht nur der Sieg am Ende belohnt sondern dass es auch schon in kleiner Form ein Erfolg ist.

00:18:39: wenn ich merke da habe ich einen coolen Spielzug gemacht, da bin ich auf eine gute Idee gekommen.

00:18:46: Ich glaube, ein wichtiger Unterschied ist der, wenn man kompetitiv spielt mit anderen Menschen und nicht gegen einen Schachcomputer.

00:18:52: Dann misst man sich ja im besten Fall mit Leuten die ungefähr so stark sind wie man selbst auch dafür ist das Elosystem ja da.

00:18:58: also.

00:18:58: Auch da könnte man sagen vielleicht sehen wir einfach nur elosysteme Durch die falsche Linse weniger durch die ego linse von ich will der erste sein hinzu.

00:19:07: ich möchte einen So ein even playing field haben und ich möchte leicht gefordert werden.

00:19:12: Ich glaube es gibt dazu eine Statistik, ich glaube man fühlt sich in Berufen... ...in so Burnout-Präventionen immer dann am Zufriedensten wenn man so vier bis zehn Prozent über seiner Leistung hingefordert wurde und arbeitet.

00:19:23: Und die Herausforderungen wie du sagst ist glaube ich auch ein super wichtiger Aspekt der einem auch also der für mich zum Beispiel immer Das ist ja auch so ein bisschen bei Souls Likes, wenn man so in Richtung Videospiele schaut.

00:19:34: Bei Dark Souls, was eigentlich jetzt kein per se kompetitives Spiel ist aber du hast trotzdem einen Einzelspieler-Spiel mit einer gewissen Herausforderung und irgendwie macht diese Herausforderungen verleiht Spielen für mich ... mehr wert, weil ich möchte auch gefordert werden.

00:19:51: Ich möchte nicht so geschenkt bekommen im Spiel, sondern ich möchte mir das irgendwie ... Da sind wir bei diesem Arbeitsthema, ich möchte das irgendwie erarbeiten.

00:19:59: Weil da ist für mich die Belohnung am Ende größer und ich glaube, es ist ein interessanter Prozess im Gehirn, dass man erst mal für diese Leistungen halt auch was ... oder für diese Belohnung was tun muss und deswegen fühlt die sich wertiger an.

00:20:16: Und passiert aber auch langsamer, es ist nicht so eine schnelle Belohnungen.

00:20:19: das kann man glaube ich auch super viel auf solche media beziehen wo man diese instant gratification bekommt

00:20:26: im Gegensatz zu der delayed gratification

00:20:28: ja

00:20:30: bei einem turnier auf dass man sich vorbereitet.

00:20:31: man muss natürlich sagen also zum beispiel league of legends ist für mich Wahrscheinlich der perfide Mix aus Instant Gratification.

00:20:39: Du bist sofort drin, ich meine es ist natürlich auch so ein Dopaminfallen-Spiel immer wenn du klickst dann klickt es zurück sind die ganze Zeit bunte Farben da zu sehen.

00:20:47: Du hast eine sehr schnelle Response bei allem was du machst.

00:20:51: Da kann man auch innerhalb kompetitiver Spiele nochmal sehr unterscheiden.

00:20:55: Kompetitive Spiel ist nicht gleich kompetive Spiel.

00:20:57: Genau deswegen sowas heißt das für uns also einmal eine Quantifizierbarkeit.

00:21:01: Die Einstellung die Einstellung dass man gefordert werden will irgendwie gerecht spielt gegen andere.

00:21:09: Dazu auch der historische Verweis?

00:21:13: Zu dem Rangnisten-Thema, kommen wir da gleich noch mal drauf oder ... Ja sicher!

00:21:16: Sonst würde ich da noch mal ... Da will ich auf jeden Fall noch mal rein.

00:21:20: Aber dann geh erst mal hin und da rein, ja.

00:21:23: Und das dieser Wettbewerb also man misst sich mit anderen halt auch irgendwie... vielleicht etwas Feierliches hat.

00:21:32: Also, es ist nicht etwas Normales, was man jetzt einfach mal so Dienstagabend macht und man stellt sich hin ... Es wird ja schon irgendwie zelebriert.

00:21:40: Es gibt dann eine gewisse Örtlichkeit, man trifft sich mit anderen.

00:21:42: Aber ich glaube auch dadurch entsteht hier eine Art Community.

00:21:46: Man spielt zwar gegeneinander.

00:21:48: Und dann gibt das wahrscheinlich, also nicht wahrscheinlich, dann kippt das Ganze irgendwann über.

00:21:53: Es gibt Leute, die halt wütend werden.

00:21:55: Wie du gesagt hast, Tilten ... Wo man merkt, okay da ist jetzt vielleicht doch ein bisschen zu viel Ego drin und wo es gar nicht so sehr darum geht sich fair mit anderen zu messen sondern andere zu zerstören oder selber eine Dominanz zu haben und dann vielleicht das egoweit vorne angestellt zu haben.

00:22:10: Und äh die letzte Frage wäre Ist kompetitives Spielenspielen für dich etwas männliches?

00:22:17: Oh, das ist ne gute Frage.

00:22:19: also Ich glaube, es ist irgendwie ... Wenn man so mit einer gesellschaftlichen Linse drauf schaut.

00:22:28: Irgendwie schon ein Feld was auf jeden Fall Männer dominiert ist.

00:22:34: Weil ich glaub das so wie Männlichkeit in unserer Gesellschaft stattfindet geht es ja auch oft darum sich zu messen und es wird viel verglichen.

00:22:45: also Männer vergleichen glaub ich sehr viel untereinander.

00:22:49: Und ich meine, wenn man da halt auch in diese kompetitiven Hobbys guckt.

00:22:55: Sei es League of Legends, sei es Trading Card Games oder so was wie Warhammer sind das oft sehr männerdominierte Hobbies.

00:23:03: Was aber glaube ich noch viel daran liegt, dass es oft Nerd-Hobbies sind und ist ein sehr langsamer Prozess, dass die Hobbis für beide Geschlechter ... gleich offen sind, also gerade wenn ich das jetzt zum Beispiel ... wo ich halt sehr tief drin bin bei Warhammer.

00:23:21: Wenn ich da irgendwie in die letzten Jahre gucke, dass man schon sieht, dass da eine sehr, sehr langsame Veränderung passiert.

00:23:29: Das heißt

00:23:29: beim letzten Turni mit dreieinhalb Leuten war eine Frau dabei?

00:23:31: Zum

00:23:32: Beispiel ja, aber

00:23:32: es ist alles

00:23:33: ... Zum Beispiel am Wochenende waren glaube ich insgesamt drei Frauen dabei.

00:23:41: Also ich hab den kompletten Überblick mal ... ... findet natürlich auch sehr viel einfach an seinem eigenen Tisch statt und sieht jetzt nicht jede Person, die auf dem Turnier spielt.

00:23:48: Aber so wie ich es gesehen habe... Ich glaube, ich habe drei individuelle Frauen gesehen auf diesem Turnier.

00:23:53: Es waren nicht dreimal die gleiche mit einem Schnurrbatt oder einer anderen Verrückte.

00:23:57: Und das ist halt ein super langsamer Prozess.

00:23:59: gerade bei Trading Card Games sind es auch die letzten Jahre wo das Thema ... offener wird und dann glaube ich auch Frauen anfangen, Spaß an kompetitiven Spielen zu finden.

00:24:09: Ich glaube das große Problem ist dass diese gerade diese nördigen kompetitiveen Spiele auch sehr Männer dominiert waren... Und es ist ein sehr langsamer Prozess, dass das offen wird.

00:24:20: Deswegen würde ich nicht sagen, dass es so inherent etwas männlich ist.

00:24:24: Ich habe nur das Gefühl, dass halt diese Felder oft innerhalb der Vergangenheit sehr Männerdominiert waren.

00:24:30: Auch zum Beispiel Fußball ist ja auch ein Ding.

00:24:33: Es gibt auch die Frauenweltmeisterschaft.

00:24:37: Und da hab ich aber auch eher das Gefühl, dass erst im letzten Jahrzehnt noch eine größere Relevanz bekommen hat und dass es geschaut wird.

00:24:46: Da

00:24:47: hätte man wieder den Punkt ... Da hätt man den Punkt, in einem Feld wo die Leute das nicht beruflich machen können, dass du's nebenhermachen musst.

00:24:55: Viele Leute selbst in großen Vereinen müssen halt noch nebenher arbeiten gehen.

00:25:01: Und da ist es, ich glaube auch dieses Feld vom kompetentiven Spielen wird doch immer davon geprägt dass es so eine Art Kaste gibt zu der man aufschaut und das sind dann irgendwie die Leute, die das beruflich machen also die halt davon leben können und die geben auch ein bisschen den Vibe vor bei League of Legends, dass du dann Leute hast die eSport beruflich machen.

00:25:27: Die dann die großen Turniere spielen und du kannst das im kleinen Rahmen zu Hause kompetitiv spielen.

00:25:32: Du kannst selber abends nach der Arbeit als Hobby kompetativ spielen.

00:25:37: aber es gibt auch in diesen Feldern oft eine Riege von Leuten, die das berufliche machen.

00:25:42: Okay mehrere Sachen, die mehr eingefallen sind...

00:25:45: Aber das ist noch mal ein neues Thema ja?

00:25:47: Ich glaube es ist ein ähnliches Thema und vielleicht kommen wir noch dazu.

00:25:50: also ich glaube Erst mal gibt es diesen Punkt, wer kann sich's überhaupt leisten, kompetitiv zu spielen?

00:25:55: Das ist so ein klein bisschen wie das Beispiel.

00:25:57: Wer kann sichs überhaupt leisten ... kompetativ also mit Einsatz Kunst zu machen?

00:26:02: Sprich, wer kannst seinen Job an den Nagel hängen, zieht nach Berlin holt sich eine Wohnung und fängt an zu malen.

00:26:07: Leute von... Also Leute mit reichen Eltern haben diese Möglichkeit.

00:26:10: Und das war auch früher schon so!

00:26:12: Du musstest dir erlauben können zu sagen hey ich bin jetzt sechzehn und bin bei League of Legends ins Mastertier aufgestiegen.

00:26:19: für viele Leute nicht, dass die einfach sagen können.

00:26:21: Ich häng alles an den Nagelhör mit der Schule auf und werd jetzt Pro-Player, sondern brauchst immer noch Eltern, die dir im besten Fall den Computer bezahlen, den Strom bezahlen oder das Dach über dem Kopf bezahlen.

00:26:30: Nicht jeder kommt sofort in irgendein Streaminghaus.

00:26:33: Und ich glaube da bist du dann auch in einer socioökonomischen Komponente, dass man vielleicht Frauen oder Mädchen ... die ähnlichen Möglichkeiten gibt, damit zu machen.

00:26:44: Ich glaube, das ist noch eine Komponente, die sich bei Männlichkeit Weiblichkeit bekommt und Competitiveness äh ähm äh Äußert.

00:26:50: Aber ich glaube es isst auch einer Soziologische oder halt eine Frage von Habitus und ähm also die alte Frage von Nature- oder Nurture.

00:27:00: Ja

00:27:00: Und ganz grob gesagt würde ich sagen dass in unserer kapitalistisch geordneten Welt Jungen zu Fließbandarbeitern und Soldaten und Frauen zur Gebärmaschine erzogen werden.

00:27:10: Es ist nicht der absolut heißeste Take, aber es ist ein Take, der sich in Bezug auf das Spielen doch irgendwie erst mal heranziehen lässt oder als Grundlage.

00:27:20: Man kann ja immer wieder gegenchecken und abgleichen schauen.

00:27:24: stimmt das macht das Sinn?

00:27:25: weil ich würde zum Beispiel sagen dass Hobbys wie Warhammer, es steckt ja schon im Namen drin.

00:27:30: Und man spielt halt Krieg und auch in vielen anderen Spielen wird Krieg oder zumindest eine Zerstörungssimulation

00:27:37: gefahren,

00:27:37: an denen man dann mit zwei bis zehn Spielern teilnimmt.

00:27:42: Dann ist die Frage, gefällt das Frauen weniger?

00:27:45: Weil sie ... Fried fertiger sind in Anführungszeichen, weil sie friedfertig erzogen wurde.

00:27:51: Weil es genetisch dieses Dominanzverhalten dieser Ausbreitungswille oder das Hörnerstoßen nicht so vorhanden ist?

00:27:59: Oder ist es so dass man als Junge recht früh auf du wirst für dein Land kämpfen ob am Fließband oder an der Front Und damals ... Oder am

00:28:07: Bruttoinlandsprodukt.

00:28:09: Das wäre dann für mich auch Teil des Fließballs, aber man kann ja das Brutto-Inlandsprodukt noch an der Front steigern, wenn man zum Beispiel, ich weiß nicht, Kugelschrauber zusammen dreht und nach Hause schickt.

00:28:19: Aber die Frage ist da ja, warum fühlen wir uns jetzt mal als männlich erzogene Menschen so dahin gezogen dieses Kriegsspielen zu reproduzieren?

00:28:29: Warum füllen wir uns dahin gezogen selbst in unserem Hobby Arbeitsähnliche Funktionsweisen immer und immer wieder durchzuführen, denn wir müssen uns ja auch für das kompetitive Spiel für das Turnier immer und wieder abhärten.

00:28:41: Wir müssen trainieren!

00:28:42: Wir müssen eigentlich repetitives immer und ever wiederholen.

00:28:47: Man sagt ja deswegen bei Turnieren you need to get your raps in also du musst deine Repetitions machen.

00:28:52: Und da habe ich gleich noch zwei interessante Lesetipps zu die mir selber nicht bekannt waren, die ich heute erst bei der Recherche gefunden habe.

00:29:00: Aber meine Frage bleibt, weil ich glaube nämlich ... dass sich das vor allem Krieg spielen und dazu gehört alles für mich von Warhammer über Counter-Strike bis hin zu Starcraft.

00:29:14: Also

00:29:16: immer dann wenn du Fraktionen hast die eigentlich also das Ziel des Spiels ist es den anderen zu zerstören?

00:29:21: Es gibt ja einige Aspekte auf die ich da gerne einsteigen würde.

00:29:25: Ich würd vielleicht mal nach und nach durchgehen und unterbrich mich gerne, wenn du ... ähm ... weiter gehen willst.

00:29:32: Aber ich find grade interessant bei dieser ... äh ... bei diesem Training über diesen Abherden.

00:29:37: das das hat so positive-und negative Aspekte weil ich glaube dass kompetitive Spiele auch sehr ein so grundlegender psychologische Bedürfnisse erfüllen können die man vielleicht dir einem Alltag fehlen Weil man hast

00:29:52: ... Das ist dein Punkt wo ich gleich einhake?

00:29:54: Ja!

00:29:55: Ähm, weil ich glaub Nämlich genau ... Ich glaube das auch.

00:29:58: Und ich befürchte, dass es vor allem darum geht, dass die meisten Menschen in ihrem Job eigentlich nicht das machen können, was sie am liebsten machen würden und dass sie in diesem Job nicht nur nicht die Personen sind, die sie gerne wären, sondern auch nicht die Anerkennung erfahren, dass sie gerne hätten.

00:30:13: Denn man muss sich ja vorstellen, in deinem Hobby machst du im Normalfall... Leute wie nun?

00:30:18: Du und ich haben jetzt das Glück, dass Sie mehr berufliche Anteile fehlen können oder mit dem Hobby irgendwie Geld verdienen können.

00:30:25: Aber für gewöhnlich Fürst dir dein Hobby sehr viel weniger aus, rein zeitlich als deinen Beruf.

00:30:30: Und auch die Vorbereitung hast du sehr viel ... weniger oder sperrlicher gemacht?

00:30:35: Trotzdem hab ich manchmal das Gefühl dass zum Beispiel dann ist jemand Platin bei League of Legends und eigentlich ist er der stolze drauf war zu sagen Ich habe einen Master in Biochemie Aber es sind ja auch da wieder das Quantifizierbare hat ihr nicht nur damit zu tun, dass ich sage oh ich bin jetzt die Nummer eins sondern Das was ich hier übrigens mache an stelle meiner Arbeit.

00:30:54: Da bin ich gut drin.

00:30:55: Ich kann das beweisen, mir hat jemand was ausgestellt und ich darf das

00:30:59: machen.".

00:31:00: Und damit wird das erst legitim in erster Linie vor sich selber?

00:31:04: Ich verschwende hier nicht meine Zeit, wobei verschwendete Zeiten natürlich was Schönes sein kann, damit es nicht gemeint, dass man doom scrollt.

00:31:12: Aber andererseits ist es ja auch etwas, was man anderen zeigen kann.

00:31:15: Man kann noch mal versuchen den Glanz in den Augen der Eltern zu erwecken ...

00:31:21: Aber ich finde das auch so ein bisschen die Einstellung zum kompetitiven Spielen wichtig, weil eben da es halt auch so psychologische Bedürfnisse erfüllen kann.

00:31:31: Die auch ja positive Auswirkungen haben dass man da vielleicht auch so'n bisschen Also ich meine, das ist natürlich ein bisschen gegensätzlich zu diesem ganzen Ranglistenthema.

00:31:41: Aber dass man beim kompetitiven Spielen auch das Ergebnis gerne hinten anstellen darf und auch einen gesunden Bezug zum kompetitivem Spielen finden kann.

00:31:52: Weil es ist völlig in Ordnung, wenn man beim Kompetitiven spielen einfach durchschnittlich ist.

00:31:58: Man muss nicht unbedingt der Beste sein oder Platin sein.

00:32:01: Es reicht ja auch ... Silber ist und kompetitiv spielt oder wenn man einfach im Mittelfeld stattfindet.

00:32:08: Oder auch sogar ganz unten, also zum Beispiel beim Warhammer Turnier.

00:32:11: Es ist auch okay, wenn man Spaß am kompetativen Spielen hat.

00:32:14: Wenn man am Ende nicht das Turnier gewinnt weil es kann sowieso immer nur eine Person das Turniere gewinnen Und es ist ganz wichtig, dass man den Spaß daran glaub ich nicht verliert und so seinen eigenen Zugang dazu findet.

00:32:27: Und trotzdem was daraus ziehen kann auch wenn man dann bei den fünf Spielen am Ende eins vier geht und vier Spiele verloren hat oder sogar fünf Spieler verloren hat das man trotzdem auch Spaß daran haben darf und das nicht automatisch ein Misserfolg ist.

00:32:40: also ich

00:32:41: bin mir ziemlich sicher, dass Friedrich Merz gerade beim GSG erneuern angerufen hat und ein Ansatzteam auf dem Weg ist und gleich hier durch die Fenster rein stirbt und dich erschießt

00:32:49: Ja aber und man so ein bisschen auch das Ergebnis vom Prozess entkoppelt.

00:32:53: Weil für mich lässt sich dieses ... Ich hab mir da die Frage gestellt, was erfüllt es in mir?

00:32:59: Und ich glaube, es sind drei Punkte, die ich mir mal aufgeschrieben habe, auf die sich das runterbrechen lässt.

00:33:04: Das ist Kompetenz-, Weiterentwicklung- und Kontrolle.

00:33:09: Sonst diese drei Dinge.

00:33:11: Denkt sich ja ganz gut mit den drei Sachen, die wir eben als Definition für

00:33:14: ...

00:33:16: kompetitive Spieler festgelegt haben.

00:33:18: Und das sind so klare Ziele, die einem vielleicht auch schwer fallen ... im normalen Leben zu definieren?

00:33:26: Also gerade so Kontrolle ist eh schwierig in den Zeiten, in denen wir leben irgendwie zu behalten.

00:33:32: Es ist sehr viel fremdbestimmt und auch Kompetenz ist so die Frage wenn du nen.

00:33:40: Also je nachdem was von Job du machst, bist du vielleicht doch einfach darauf angewiesen deine Kompetenz etwas zurückzustellen.

00:33:49: Wenn du deinen Job behalten willst oder wenn du halt einfach da nicht so viel Stress mit haben möchtest dann machst du vielleicht etwas was dir was dir einfach fällt diese vierzig Stunden in der Woche oder sogar mehr halt rumzubringen und da fehlt dann auch vielleicht oft die Weiterentwicklung Verhältnismäßig abgesichertes Leben führen möchte, dann ist vielleicht weiterentwickeln und Kompetenz auch sind auch Dinge die eventuell mit Risiko verbunden sind.

00:34:18: Und die man dann auch in einem kompetitiven Spielen eher erfüllen kann weil man halt da diese Aufregung von dem Wettbewerb im abgesicherten Rahmen fühlen kann.

00:34:32: Ich glaube, das ist auch so ein Aspekt, dass man da halt so ein bisschen diesen Thrill irgendwie spüren kann.

00:34:37: gerade jetzt offen... ich finde Warhammer Turniere sind eigentlich ein sehr schönes positiv Beispiel dafür weil es am Ende wirklich um nichts geht.

00:34:45: Am Ende geht's wirklich nur um den Prestige.

00:34:47: Es gibt kein großes Preisgeld?

00:34:48: Ja

00:34:48: gut noch!

00:34:49: Noch aber ich glaube nicht, dass sich gerade Warhammer jemals dazu entwickeln wird, dass wir um große Preissgelder spielen ... Initiale Invest in, ich bemale meine Figuren.

00:35:03: Ich bin ja die mit aus Turnier und so ein Warhammer Turnier ist auch wirklich nicht ... ... nicht günstig.

00:35:09: also es ist.

00:35:09: ja da bist du auch schnell quasi bei einem Kurzurlaub irgendwie.

00:35:13: wenn du jetzt auf ein größeres Turnier fahren willst.

00:35:16: Und da sollte der Spaß irgendwie an der Sache im Vordergrund stehen.

00:35:21: und es ist völlig okay, wenn man sagt ich fahre nur in den Spaß zu haben und spielt trotzdem kompetitiv ... Man bereitet

00:35:27: anderen Leuten ja auch Spaß die gerne gewinnen weil man gegen

00:35:29: mich verdient.

00:35:30: Aber dass man auch da halt dieses diese Belohnung oder diesen Reiz von Wettbewerb in einem Rahmen spüren kann, der keine Fallhöhe hat.

00:35:40: Also wenn du beim Warhammer Turnier verlierst ... Dann würd ich nicht deine Frau verlassen?

00:35:45: Oder du wirst nicht deine Wohnung

00:35:46: verlieren... Du kennst meine Freundin

00:35:47: nicht.

00:35:47: Ja okay!

00:35:48: Also

00:35:48: ich weiß nicht wie oft ihr schon lügen musstet.

00:35:50: Ich muss mir dann so selber kleine Pokale drucken die ich damit nach Hause gebracht habe.

00:35:54: Erster Warhammer Platz natürlich keine

00:35:56: Ahnung.

00:35:57: Aber du würdest dich deine Wohnung verdienen wenn du bei dem Warhammer turniere.

00:35:59: Du kennste meine Vermieterin echt.

00:36:00: Du weißt nicht wie auf dich einen zweiten Pokal ausdrücken den ich meiner Vermieterin gezeigt habe.

00:36:06: Das ist es schon, aber ich würde sagen das in den wenigsten Berufen dass man so oft naja so kompetitiv arbeitet, dass man bei einer falschen Entscheidung oder eine Abfolge seinen Job verliert.

00:36:20: also klar das gilt dann sowohl für denen als okay.

00:36:23: sagen wir jetzt mal einen Herzchirurg Der sollte sich vielleicht nicht so weit aus dem Fenster lehnen und ... Versuchen, kontinuierlich besser zu werden.

00:36:30: Sondern erst mal ordentlich abzuliefern und kompetent.

00:36:33: Aber der Großteil der Menschen hat Jobs die gesellschaftlich nicht sonderlich angesehen sind?

00:36:40: Ja!

00:36:40: Also, der Lagerist ... wird sich wahrscheinlich eher identifizieren mit, ich bin Platin I bei League of Legends oder ich bin Streamer.

00:36:49: Mit was weiß ich?

00:36:51: Fünfhundert Zuschauern als ... Ich räume barriere die Regale ein.

00:36:54: Dass das für sich eine eigene Tragödie ist, da können wir wahrscheinlich einen anderen mal drüber sprechen.

00:36:59: Ja.

00:37:00: Das Spiele generell offensichtlich ein größeres Selbstbewusstsein geben können als die Arbeit.

00:37:07: Oder dass die Jobs, die wir auf dieser Welt kreiert haben halt größtenteils Bullshit-Jobs sind Nicht jeder, die vielleicht überhaupt nicht existieren müssten.

00:37:15: Und gerade die kompetitiven Jobs sind ja eher die Bullshit-Jobs.

00:37:18: also so ... Die unangesehenen Jobs wie die Person, die bei Rewe die Regale einräumt.

00:37:24: Das sind ja eigentlich ... Also das sind die Jobs, die die Gesellschaft am Ende auch irgendwie am Laufen halten und die dann halt eben nicht so kompetativ sind weil da in erster Linie erstmal so grundlegende Arbeit bewältigt werden muss.

00:37:39: die hoffentlich irgendwann nicht mehr bewältigt werden muss.

00:37:41: Ich glaube, wir sind so weit, dass es das nicht mehr müsste, aber auch anderes Thema.

00:37:44: Denn zum generellen ... ich spiele in meiner Freizeit oder einfach nur, ich mache meine Hobbys kompetitiv.

00:37:52: Das kann ja schon irgendwie heißen, ich hab ... Perlenketten, ich hab irgendwelche Stickereien und die stell'n wir Instagram hoch.

00:38:01: Und ich bekomme auf einmal immer mehr Likes!

00:38:02: Ich finde auch da ist schon eine Competitiveness drin.

00:38:05: Deswegen kann man nicht einfach nur sagen Ja Frauen sind so, Männer wurden so erzogen, Frauen so... Ich denke das auch bei Frauen eine gewisse Competitivness drin ist.

00:38:13: Ich würde zum Beispiel sagen dass sich Schönheitswettbewerber oder diese Eugenikwett-Bewerbe, die irgendwann im letzten vorletzten Jahrhundert in den USA ihren Ursprung hatten Das war früher waren es die Better Babies Contests Da hat man geguckt wer die kompetitive hat.

00:38:27: Und in manchen Fällen geht es ja immer noch darum, sondern Wettbewerber, du findest sie auch im Tierreich die mit dem buntesten Federkleid bekommen und so weiter und sofort.

00:38:35: Und auch da gerade bei der Quantifizierung von Schönheit geht es hier auch genau darum dass die Leute denken ist würde nur darum gehen.

00:38:42: das ist die Metrik in dieser im Competitive rumbumsen wo man dann weiter nach vorne kommt und du kannst dieses das Jahr Oder du kannst es ausfüllen.

00:38:54: Du kannst Sorogate ... aus anderen Bereichen deines Lebens hervorziehen, wobei ich sicher bin, dass ein gestellter Körper und einen Investmentbanker-Job nicht ganz so herzieht wie ... Hey!

00:39:04: Ich bin Goldzweifel.

00:39:06: Aber im richtigen Kontext kann er ... Kommt

00:39:08: auch drauf an, wo du bist?

00:39:10: Ganz richtig.

00:39:12: Keine Ahnung, wenn du jetzt bei mir im Stream oder Podcast sitzt, dann macht's wahrscheinlich mehr Eindruck, dass du das letzte Warhammer Major gewonnen hast als halt ... Keine Ahnung, dass du in Körper geschält bist.

00:39:25: Aber wo wir sind bei Selbstdisziplin und Stellung?

00:39:27: Ich hab übrigens darüber müssen wir unbedingt sprechen... ...ich habe in der Recherche heute herausgefunden,... ...dass es um den Begriff... Muscle Christianity.

00:39:41: Also das Muskelchristentum.

00:39:44: und damals ging es schon darum, dass man gesagt hat Männer waren zu feminin und sollen sich wieder richtig stellen.

00:39:49: aus dieser Idee entstand auch irgendwann das YMCA Und das find ich total interessant, weil sich das ja heute wiederholt.

00:39:57: Auch heute hast du diese Selbststellung und die Männer sind so feminin?

00:40:00: Was wir brauchen ist Patriotismus, Disziplin ... Die alte Männlichkeit.

00:40:04: Also es so.

00:40:05: alle paar Jahre kommt das Thema zurück.

00:40:07: Ich sehe das Problem in kompetitiven Spielen.

00:40:10: Ich nehm jetzt einfach mal Warhammer- und andere kompetitive Spiele, die wir gespielt haben mit ein.

00:40:16: Man kann dir immer noch schauen, ob der Schuh passt oder nicht.

00:40:19: Ob der Springerstiefel passt oder not.

00:40:24: Der Punkt, wir haben eine gewisse Competitiveness aus der wir schon rausziehen konnten.

00:40:30: Es geht um Kondizierbarkeit.

00:40:33: und wenn du spielst und man hat seine bemalten Figuren in die Ruben genauso wie ich sehr viel Mühe und Zeit stecken und ich mache das meistens gern Du hast jetzt letztens ein Video aufgenommen weil du ein paar Figuren nicht rechtzeitig fertig bekommen als für ein Turnier.

00:40:47: Und du hast gesagt, ich möchte lieber mit Spaß die Fertigmalen als mich in Fließbandarbeit abzumügen.

00:40:52: Auch diese Fließbandarbeit kann einen gewissen Flow-State erzeugen.

00:40:56: Deswegen möchte ich das nicht immer nur so ... abtun, denn eine Kritik an der Fließbandarbeit ist ja nicht nur das man die ganze Zeit repetitiv das Gleiche macht.

00:41:04: Sondern dass der Mehrwert, den man selber schafft von jemand anderem erwirtschaftet wird und nicht, dass man nicht selber etwas davon hat.

00:41:11: Wohingegen abzüglich der Millionen Euro, die man in Games Workshop monatlich überweist ... Aber wenn du selber was für dich in Fließbandarbeit machst, dann ist es natürlich nicht direkt vergleichbar mit Klassenfrage, Kapitalismus oder dieser Ideologie, die dahinter steht.

00:41:28: Siehst du wirklich noch die Figuren?

00:41:30: Oder ist es so, dass im kompetitiven Spiel eigentlich all das, was wir gerne haben in unserem Hobby genauso zu einer Zahl wird wie der Mensch im Kapitalismus.

00:41:41: Das heißt, du hast nicht mehr deinen Space Marine, den du bemalt hast und ich weiß bei manchen Figuren von mir ... Ich hab noch gewisse Pinselstriche im Kopf.

00:41:48: Gewisse Probleme, die ich hatte, die halt kreativ lösen musste.

00:41:53: Und aber hast du nicht irgendwann einfach nur ein taffnes vier dreier safe zwei wunden body für dir stehen mal fünf?

00:42:01: Ist es die Frage an mich?

00:42:02: Die Frage

00:42:03: ist, glaubst du, dass in diesen kompetitiven Spielen selbst in denen, die einem so nahe liegen ... Weil wir müssen ja auch selber kritisch damit umgehen.

00:42:09: Dass man nicht am Ende doch nur umso höherklassig du spielst, dass du den ganzen Speck, den ganzen Fluff abschneidest und am Ende noch bei bloßen Zahlen bist, die gegeneinander antreten?

00:42:21: Das würde ich sagen im kompetitivem Spiel auf jeden Fall.

00:42:23: Da ist das egal wie meine Figur aussieht.

00:42:27: Ich glaube, da kommt es dann so ein bisschen auf die generelle Einstellung zu dem Hobby an.

00:42:32: Das ist aber gerade bei Warhammer auch sehr speziell, weil ja noch mal dieser andere Aspekt des Bastelns und Malens reinkommt.

00:42:41: Und auch der kann wieder kompetitiv sein.

00:42:45: Weil das gibt auch auf den meisten Turnieren eine ... ... einen Preis für best painted oder es gibt ja auch einfach nur reine Malwettbewerbe.

00:42:52: Also das ist dann auch noch mal eine andere Art, dass kompetitiven... ...ja dann wieder nicht spielen sondern dann ist es irgendwie das kompetitive Malen die kompetive Kunst so.

00:43:04: Aber ich finde das ist also für mich ist das dann nochmal so losgelöst und es kommt so auf so ne grundlegende Einstellung an.

00:43:12: Zum Hobby, dass ich da zum einfach gesagt habe.

00:43:16: Ich möchte das mir das so gesamtheitlich mehr Freude bereitet und deswegen versuche nach und nach die Prozesse raus zu nehmen, die mir keine freude bereiten.

00:43:25: mit mir spielen Zum

00:43:27: Beispiel, ja.

00:43:27: Deswegen spielen wir nicht am Donnerstag, weil du hast mich verraten und spielst mit ...

00:43:33: Momentan ist es noch nicht so, ich spiele vielleicht gegen dich.

00:43:36: Bei dir ist das Problem auch da, du bist zu gut für mich.

00:43:38: Ich muss gewinnen am Donnersdag.

00:43:40: Beruben?

00:43:40: Ich brauche das!

00:43:41: Ja.

00:43:42: Ich

00:43:42: brauch endlich wieder einen Win.

00:43:45: Was sind die Sachen, die du beim Spielen gerade rausnehmen möchtest?

00:43:49: Also, ich verstehe die Frage nicht so ganz.

00:43:51: Achso?

00:43:52: Was sind gerade Dinge beim kompetitiven Spielen, die du eher raushaben möchtest?

00:43:55: Nicht mal die zweierwunden Toughness war die Frage ... Achso okay!

00:44:01: Ja.

00:44:01: Ob du nicht auch die Gefahr siehst, dass wenn man Turnier spielt und Wettbewerbe abhält das eigentliche Spiel ob das jetzt kleine Figürchen gegeneinander ist, ob man sagt wir spielen Wasserball gegeneuner oder Ich mein, der Poetry Slam ist zum Beispiel auch eine Unterart wo ich sagen würde.

00:44:21: Da lässt sich das männlich-weibliche nicht so trennen weil dann... Weil es ja auch weibliche Poetry Slammer, also PoetrySlammerinnen gibt die sehr kompetitiv sind und für mich ist der Kunstaspekt dabei komplett rausgenommen Und es geht einzig allein nur noch darum nach Hause zu gehen und den eigenen Lehrer Eltern zu sagen guck mal ich bin erster geworden.

00:44:39: nimmst du mich jetzt endlich ernst in dem was ich mache anstatt zu verstehen dass halt diese Bürgerlichkeit die diese Wettbewerber abhält bürgerliche Klientel, dass diese Preise vergibt und auf dieser Preise steht halt auch das ist.

00:44:54: Das dort mitmachen möchte.

00:44:55: also unterwerfen wir uns nicht in solchen Wettbewerben immer und immer wieder einem bürgernlichen Leben und einer bürgarischen Ideologie die am Ende alles in Zahlen teilt.

00:45:04: Also jemand isst so viel wert wie das Auto weil jeder ungefähr weiß wieviel dieser wagen kostet.

00:45:07: man hat sich informiert Jemand ist so viel Wert wie der beruf und man kann die zahlen auch dort nachlesen.

00:45:13: Die Größe des Hauses, die Größe der Kindes, die Noten des Kindes ist am Ende nicht alles und immer wieder jede Bewegung, jede Wiederholung, die wir in diesem Hobby machen nur wieder bürgerlicher Quantifizierbarkeit unterworfen oder sogar Quantifizierung.

00:45:32: Ich finde

00:45:32: das kommt ganz auf deine Einstellung dazu an.

00:45:35: also wenn sich ... man sich da so drin verliert, dass es am Ende nur um die Zahl geht.

00:45:41: Dann sollte man ... ... Abstand dazu finden und seine Einstellung dazu ... ... überdenken.

00:45:49: Weil ich habe mehr... Ich suche mir kompetitive Spiele nicht danach aus,... Was jetzt das kompetitivste Spiel ist?

00:45:54: Weil dann würde ich wahrscheinlich einfach Schach spielen oder so.

00:45:58: Auch zwei Wunden,

00:45:59: drei her safe.

00:46:01: Sondern ich spiele das Spiel erst mal vorrangig weil mir das Spaß macht und ich dann schaue was sich da rausholen kann also auch beim Trading Card Games.

00:46:09: Thema Ich würde nicht das One Piece TCG spielen wenn ich nicht One Piece Fan wäre und dass irgendwas mit mir mit mir macht das Spiel zu spielen.

00:46:21: Und ich glaube wenn man in diese Situation kommt, dass man nur noch diese Zahlen sieht.

00:46:26: Die Modelle nur noch als ... Werte sieht?

00:46:30: Dann sollte man vielleicht einen Schritt zurückmachen und mal drüber nachdenken, warum man das Spiel spielt.

00:46:36: Ähm, sehe ich sehr ähnlich.

00:46:38: Deswegen mag ich auch Warhammer so gerne.

00:46:41: Weil selbst wenn ich verliere...

00:46:44: Ja.

00:46:44: Hab

00:46:44: ich immer noch von mir schön bemalte Figuren, die ich von A nach B schieben kann?

00:46:48: Das macht einfach Spaß so einen halben Eimer sechser Würfel auf den Tisch zu werfen!

00:46:51: Ich glaub das macht Warhammer auch einfach zu einem sehr guten kompetitiven Spiel weil es eben kein gutes kompetitives Spiel ist, weil es viele Aspekte hat wo man sagen würde... Die sind für nen kompetitive Spiel Totaler Schrott.

00:47:03: Zum

00:47:04: Beispiel Messen mit Maßband, vielleicht einmal ganz kurze Leute abgeholt.

00:47:08: Ich glaube, jeder ist schon mal an so einem Warmer-Laden vorbeigegangen und hat sich gedacht ... Oh!

00:47:11: Was stehen da denn für Leute drin?

00:47:13: Sind das nicht die von nie wieder Arbeit?

00:47:17: Also es geht um kleine Miniaturen der Firma Games Workshop, die in einem düsteren Zukunftsszenario aus dem Jahr vierzigtausend eine eigentlich nie endende Kriegszenerie gebaut haben mit verschiedenen Spezies.

00:47:31: Und das kann man nachspielen, man kauft sich Figuren.

00:47:35: Knips die aus, klebt sie zusammen, bemalt die ... Die einen haben dann Geschichten für ihre Armeen und ihre Figuren im Kopf, die anderen.

00:47:42: Auf diesem Spektrum von jeder einzelne Space Marine hat ein Name bis hin zu Space Marine Eins bis Hundert.

00:47:49: Gibt es Abstufungen?

00:47:51: Da muss man für die Leute, die nicht im Thema drin sind, erklären, dass diese ganze düstere Kriegs-Zukunftsvision ... Ich mein das ist noch mal ein eigenes Thema.

00:48:00: Das

00:48:00: müssen wir unbedingt mal besprechen.

00:48:02: Aber um das ganz kurz aufzugreifen, dass das ja angefangen hat als eine Parodie.

00:48:09: Also Warhammer hat angefangen als Satire in der ersten Edition mit Rogue Trader auf Militarismus und so dieses ganze Uniform-Thema.

00:48:19: Das ist ein bisschen wie Karneval eigentlich, also gerade die ersten...

00:48:23: Große Kanonen, Respektypen?

00:48:24: Ja, das ist so wie der Grundgedanke von Karnevol, dass man sich etwas lustig macht über diese Uniformen und Strammen stehen und so.

00:48:31: Und so hat Warhammer angefangen, weswegen ich bis heute nicht verstehe wenn Leute ... das Setting so ernst nehmen, weil es ist grundlegend wirklich an ...

00:48:39: Ich versteh's schon.

00:48:41: Und ich glaube darüber müssen wir sprechen, denn wie viel Satire steckt noch in Warhammer?

00:48:44: Aber das ist nochmal ein eigenes Thema.

00:48:46: Genau!

00:48:46: Weil das kannst du ja genauso dem Karneval vorwerfen als uns eigentliche

00:48:50: Flüchtling machen

00:48:50: über Uni-Formen.

00:48:52: Wahrscheinlich müssten wir da mal aufmachen, vielleicht müsste man da mal vergleichen warmer Forty K., Karnevol und The Simpsons, weil auch The Simmsons haben sich irgendwann in ihrer Perseflasche und Gesellschaft Satire selbst überholt und sind zu dem geworden worüber sie sich mal lustig gemacht haben.

00:49:08: Aber zurück zum Thema Competitiveness, denn ich möchte noch auf zwei Bücher eingehen.

00:49:12: Ganz gut!

00:49:12: Ich hab noch einmal um das Warhammer-Thema zu einer zu führen.

00:49:15: Grundlegend ist es ja ein beschissenes kompetitives Spiel, weil du benutzt einen Maßband zu messen.

00:49:20: Das kann nicht genau sein.

00:49:21: auf dem Tisch also ... Es wäre alles sehr viel kompetitiver wenn wir eine Simulation in einem Computerprogramm spielen würden oder

00:49:30: Grit-based Movement oder so feste Felder.

00:49:33: Weil du siehst halt dann... Wenn du dich ein Millimeter mehr bewegst, dann kann es einen Unterschied machen ob du innerhalb von sechs oder sieben Zoll mit dem Maßband bist.

00:49:43: Was dann wiederum einen Unterschied macht wenn du würfelst was der nächste Aspekt ist warum das kein gutes kompetitiver Spiel ist.

00:49:50: weil halt die Kämpfe mit Würfeln ausgefochten werden also zu einem großen Teil Glück basiert sind und Die Tative daran ist, dass du versuchst, deine ... mit Wahrscheinlichkeiten zu arbeiten und deine Chancen zu maximieren.

00:50:07: Indem du halt ...

00:50:10: Ja?

00:50:10: Die beste Stochastik lässt einen aber im Stich, wenn man nur einen Wurfel werfen muss.

00:50:13: Genau!

00:50:14: Und dem Schnitt müsste der ja wenigstens eine drei- bis sechswürfeln, aber so funktioniert das leider nicht.

00:50:21: Ähm... Deswegen ist es halt ... ... grundlegend kein gutes kompetitives Spiel.

00:50:26: Was es für mich aber wieder zu einem guten kompetitiven Spiel macht, weil du hast diesen Aspekt dass du was Persönliches in deine Armee in deine Figuren rein bringst.

00:50:35: also das heißt immer Armee... Weil's eine Armeeliste ist, weil halt dieses... Weils halt ein Wargame ist an Kriegsspiel und das hat dann auch viel mit Kreativität zu tun.

00:50:46: Und das fängt es so ein bisschen auf, dass du nicht nur diesen reinen kompetativen Grind hast sondern du bringst etwas Persönliches mit.

00:50:52: Spielt's dann dieses kompetitive Spiel.

00:50:54: Und am Ende hast du aber auch immer eine richtig gute Hintertür, wenn du verloren hast, kannst du es immer auf die Würfel schieben und du kannst das so ein bisschen von deiner eigenen Leistung trennen, was ist für mich etwas mehr light-hearted macht?

00:51:08: Es ist nicht dieser krasse, kompetative Grind wie jetzt beim League of Legends, E-Sports spielen oder anderen ... Oder TCG.

00:51:14: Da kann

00:51:15: man's aus Teams schieben.

00:51:18: Ja, ich find, mit den Würfeln ist es ... Es ist einfacher, es dir auch selber zu erklären.

00:51:22: Weil wenn du's aufs Team schiebst ... Dann ist das für dich oft eine Ausrede, die du nach außen gut vorbringen kannst, aber im Innersten weißt du ja schon beim League of Legends Spielen, wo du jetzt einfach reingefiedet hast und reingeschissen hast in deiner Lane.

00:51:37: Das bei Warhammer kannst du eine sehr schöne kognitive Distananz zu deiner Spielperformance erzeugen.

00:51:44: Wenn du einfach siehst, naja, jetzt haben wir mal hier alle drei ... Da

00:51:46: sogar Auflösen!

00:51:47: Oder?

00:51:48: Ja, so alle drei neuner Charges haben nicht geklappt.

00:51:50: Da hätte ich nichts machen können.

00:51:53: Die Tatsache, dass man überhaupt erst drei Neuner-Charges gemacht hat für den Kelmen dann irgendwo im Hintergrund ... Also es stimmt schon!

00:52:00: Es ist durch die Schwammigkeit des Regelwerkes angenehm unkompetitiv oder zumindest für das eigene Ego gut zu verschmerzen.

00:52:11: Denn das eine, das fühlt mir noch ein.

00:52:13: Spiele machen ja auch nur dann Spaß, wenn man weiß, man hat ne Chance und man hat halt keine Chance, wenn einer besonders gut ist.

00:52:19: Ja.

00:52:20: Und deswegen muss man ... Ich glaube, dass gibt es, das nennt sich dann Metagame genauso wie sich beim Fußball herauskristallisiert hat, dass man nur einen Torhüte hat und nicht elf und einen Stürmer.

00:52:31: Hat sich irgendwann bei League of Legends als Metagames rauskristallsiert, dass auf diesen Lanes, auf denen man steht, wie viele Leute in der Mitte top oder jungler es gibt?

00:52:40: Und genauso hat sich bei ... Warhammer kristallisiert sich auf der Metagame raus.

00:52:45: Aber man merkt ja auch da, bei Spielen die öfter aktualisiert werden, dass dieses Metagames nachgebessert wird.

00:52:50: Es gibt so genannte Buffs und Nerves also Anpassungen nach oben oder nach unten von bestimmten Charakteren.

00:52:57: Um

00:52:57: das Spiel fairer zu machen?

00:52:58: Genau

00:53:00: um diese Outlier- oder die Leute, die wegrennen ein bisschen einzufangen.

00:53:03: Früher in Griechenland war es so, Leute, die der Demokratie so geschadet haben per Scherbengericht rausgewählt hat.

00:53:12: Heutzutage ist das leider nicht mehr so, dass der stärkste Warhammer-Spieler in Sexil muss für sieben bis zwölf Jahre ...

00:53:18: Doch manchmal schon wenn er geschummelt hat.

00:53:21: Auf eine Art ist, wenn man sich das schummeln als Metagermit einfängt.

00:53:25: Nee ich glaube, das gehört dazu und auch da wäre es... Man kann ja sagen wir haben dieses Prinzip von.

00:53:33: Die Schaumkrone wird abgeschnitten und ein anderes Gefäß gefüllt.

00:53:37: Es gibt halt verschiedene Liegen, deswegen spielt Barcelona nicht gegen Fortuna Köln.

00:53:42: Und auch das gibt es ja irgendwie im Swiss- oder Elosystem bei Warhammer.

00:53:48: Wenn du einen Spiel verlierst, wirst du sehr wahrscheinlich nicht gegen jemanden spielen ... der sein erstes Spiel gewonnen hat und auch da wird die ganze Zeit angeglichen.

00:53:55: Und das ist ein cooler Aspekt vom kompetitiven Spielen von Ranglisten, dass es nicht nur was Negatives ist, sondern auch eine ... Ich will wieder das Wort Mindset nicht benutzen, aber es passt.

00:54:12: Eine Einstellungsfrage zum kompilativen Spiel.

00:54:14: Das

00:54:14: ist gar nicht so cool!

00:54:15: Es klang gar nicht gut, wie ich dachte.

00:54:19: Also eine eigene Einstellung zum kompetitiven Spielen.

00:54:21: Nur weil man auf der Rangliste irgendwo in der Mitte und nicht ganz oben ist, bedeutet nicht, dass man weniger wert ist, sondern vielleicht auch einfach, dass wir halt faire Gegner hat oder ... dass dieses Ranglistensystem auch dafür da ist, dass man in seiner eigenen Liga spielt wie du gerade schon gesagt hast.

00:54:40: Ich bin nachrichtig zu unserem Bundeskanzler, das reicht!

00:54:42: Ich ertrag diese leistungsfeindliche Ideologie hier nicht mehr... ich würde gerne noch zwei vielleicht sogar drei Bücher dazu einbringen und das erste wäre von Jean-Marie Brum und dort heißt es dem Buch Sport A Prison of Measured Time dass der Wettkampf eigentlich nur diese bürgerlichen Verhältnisse reproduziert, das heißt wir haben Hierarchien.

00:55:08: Es gibt Gehorsamkeit, Selektion und die Besessenheit von Quantifizierung und Rekorden.

00:55:14: Und wenn alles messbar ist dann verkommt der Spaß zur bloßen Zahl oder zum bloßen Aufzählen.

00:55:21: Wenn der Mensch nur noch eine Zahl ist, dann ist alles nur noch gemessene Zeit.

00:55:26: Ich glaube ... Bei League of Legends würde ich das wahrscheinlich wirklich so behaupten, weil ich erinnere mich bei League Of Legends eigentlich an kein einziges Spiel, das mir im Kopf geblieben ist.

00:55:40: Es ist eigentlich nur eine ... wirklich ein Schleim- und Zeitschleim.

00:55:44: Da

00:55:45: muss ich leicht widersprechen?

00:55:47: Mhm.

00:55:47: Ich

00:55:47: sehe, bei Leagues sind für uns nicht einer Meinung.

00:55:49: Ja.

00:55:50: Vielleicht müssen wir mal wieder ne Runde League of Legend spielen, wo Klassik draußen ist.

00:55:53: Ähm... Dass sehr darauf ankommt, ob man alleine spielt oder mit Freunden.

00:56:00: Weil ich hab wirklich wunderschöne Erinnerungen an League of Legends-Spiele mit Freünden ... die auch teilweise damit zu tun hatten, dass andere Freunde darunter gelitten haben.

00:56:10: Also das

00:56:10: Zerstörungsnarrativ?

00:56:12: Ja!

00:56:14: Aber wir hatten zum Beispiel tolle So-In-House Spiele, wo wir im Freundeskreis dann fünf gegen fünf gespielt haben und da kann ich mich ganz genau an bestimmte Situationen erinnern.

00:56:25: Es gibt auch schöne Momente am E-Sport, an die man sich dann erinnern kann.

00:56:30: Also ich glaube das ist so ein bisschen... Auch da wieder eine Einstellungsfrage und aber auch welcher Aspekt einem Spaß macht.

00:56:37: also wenn man das so gesamtheitlich verfolgt mit diesen sportlichen Dingen noch Und ich schaue mir tatsächlich jetzt öfter mal auch nochmal competitive League of Legends Spiele an Und manchmal hab ich da doch Spaß daran.

00:56:52: Da gibt es schon Momente, an die ich mich erinnern kann.

00:56:56: Aber ich seh auch auf jeden Fall die Gefahr deswegen ... Finde ich ist es so fiftie-fifty, ob ich dir zustimme oder nicht, dass

00:57:04: das passiert,

00:57:05: wenn man in diesem Solo-Q Ranglisten grindt isst.

00:57:08: Ich finde, es gibt trotzdem auch da

00:57:10: andere

00:57:10: Möglichkeiten.

00:57:11: Genau das meine ich.

00:57:11: Das glaub ich auch.

00:57:12: aber auch da... wär's dann wirklich eine innere Beschränkung auf.

00:57:16: Es ist ja eigentlich wie Doomscrolling, du scrollst dir von einem Game zum nächsten und verlierst irgendwann die Zeit ... Aber gut das wäre etwas, ich glaube wir haben das Thema schon ein bisschen gekratzt.

00:57:29: Ich hab bisher nur Auszüge gelesen und ich würd das Buch gerne einmal ganz lesen und schauen ob da für uns noch was drin ist.

00:57:38: Dann gibt es natürlich noch ein weiteres Problem.

00:57:40: Und zwar dass ... Spiele generell ja auch eigentlich immer ein Feld für die Reichen sind.

00:57:47: Man denke zum Beispiel an reiche Menschen, die sich für eine kaufen das gibt's ja auch im eSport aber auch reiche menschen die einfach die Zeit haben um diese Dinge zu verfolgen oder sich ganze Erfolge zu kaufen.

00:57:59: man sieht z.B Elon Musk der sich bei Path of Exile gleich einen Account gekauft hat und

00:58:04: dann ...

00:58:06: Ja komm Stimmt, eigentlich ist er.

00:58:09: Er ist der reichste Mensch der Welt und wird irgendwo da oben angekommen sein.

00:58:14: Aber auch dort hast du ja ein Feld das doch wieder nur ... Na ja, das reproduziert, wo man schon unter der Arbeit runter leidet.

00:58:23: Und zwar darunter, dass reiche Menschen machen können was sie wollen.

00:58:27: Dann wäre das zweite Buch Spondularbeit von Bero Rigauer.

00:58:31: Da geht es natürlich mehr um Sport und kompetitiven Sport als um das Spiel.

00:58:36: Aber es geht am Ende doch darum, Sport wird zu einer Arbeit.

00:58:39: Hobby wird zu seiner Arbeit Das rationalisierte repetitive Training Was wir eben genannt haben getting my reps in also wiederholung um besser zu werden und man entfremdet sich am ende mehr und mehr von dem was man eigentlich gemacht hat nämlich eigentlich das ausbrechen aus diesem.

00:58:55: ich krieg gute noten dann habe ich einen guten job und dann passiert dass und dann mache ich das Dann hab ich die familie und dann bist du eigentlich doch wieder nur in den bürgerlichen verhältnissen.

00:59:03: Und dann bist Du doch wieder, nur in dem bürgelichen Spaß und Freude-Horizont.

00:59:08: Das heißt, mein Hobby ist erst dann was wert ... wenn ich mit dem Pokal nach Hause komme?

00:59:12: Wie wir eben schon gesagt haben, das muss nicht immer stimmen!

00:59:14: Aber ich glaube, dass es auf einen Großteil der Menschen zutrifft.

00:59:19: Und ich glaube daß ein Großteil den Menschen darunter leidet.

00:59:22: Manchmal auch unbewusst.

00:59:25: Ja, das hatten wir ja auch grad schon so'n bisschen... Also für mich ist es wirklich eine starke Einstellungsfrage.

00:59:30: Und das ist auch die Zuhörer Eine Botschaft, also wenn ihr euch so fühlt und wenn ihr nach Hause fahrt vom ... eurem kompetitiven Event, ob es jetzt das Firmen Fußball Turnier war oder das Warhammer Turnier.

00:59:44: Das Firmen

00:59:44: Warhammer turniert?

00:59:46: Bitte

00:59:46: kaufen Sie sich für nächste Woche tausend Euro Figuren weil malen sie die.

00:59:49: Wir treten als Firma also als große Hedge Fund Firma.

00:59:53: Dann muss man wirklich grundlegend seine Einstellungen dazu überdenken und dann wird man glaube ich Man fühlt ein glücklicheres Leben wenn man das schafft diese Einstellung zu überdenke.

01:00:03: Und dass ist nicht immer finde ich etwas Woran das Spiel oder das System des Spiels unbedingt Schuld hat, sondern eher ein unser übergeordnetes System.

01:00:14: Also wie du schon sagst, dieses bürgerliche...

01:00:17: Das wird ja auch nicht bestritten.

01:00:19: also es geht da wirklich darum Es geht hier um die Entfremdung, die man selbst zu diesem Gegenstand oder zu diesem Spiel irgendwann erfährt.

01:00:26: Aber es ist ja auch die gleiche Entfremdung, die man selbst zu seiner Arbeit erfährt.

01:00:30: also ... Es ist nicht so als sei jede Arbeit schlecht, es gibt auch sehr erfüllende Arbeit.

01:00:35: das Problem ist nur, die wenigste Arbeit ist erfüllend wenn ich die nicht mehr mache dann landet übermorgen auf der Straße und in einem Monat Und die Arbeit ist noch nicht erfüllen, wenn ich weiß Moment mal jemand anderes verdient gerade viel mehr Geld mit meiner Arbeit als ich.

01:00:49: So weit ist es nun nicht.

01:00:51: ...in Sport, Hobby und Arbeit.

01:00:53: Aber da würde ich auch zum Beispiel sagen... Wenn du nach Hause kommst von deinem kompetitiven Spiel... Und du äh... Im Nachhinein sagst es war nichts wert weil ich nicht den Pokal gewonnen habe oder ich bin jetzt traurig weil ich mich nicht in den Pokale gewonnen haben.

01:01:10: dann musst du ein anderes Spiel finden oder muss ein anderes Hobby finden?

01:01:14: Weil dann wird das sich auf lange... Da bin

01:01:17: ich nicht deiner Meinung.

01:01:18: Ich glaube, dass sich das in jedem Hobby immer wieder manifestieren wird.

01:01:21: dieses Gefühl ... Ich glaube es ist wirklich eine Einstellungsfrage zu

01:01:24: sich.

01:01:24: Oder das ja?

01:01:25: Also ich merke zum Beispiel, ich bin in besonders depressiven Momenten, ist mir Gewinn total wichtig und ich verstehe warum.

01:01:32: Also Depression kann man natürlich aus verschiedenen Aspekten betrachten.

01:01:37: Man kann zum Beispiel sagen, es ist ein Mangel von Kontrolle über sich vor allem über die Zukunft einen Mangel der Sicherheit in die Zukunft.

01:01:44: Und wenn wir jetzt einmal den Aspekt betrachten, es kann auch einfach ein Selbstwertmangel sein.

01:01:49: Wenn man gewinnt, nimmt man mehr Selbstwert mit nach Hause.

01:01:51: Das versteht sich wahrscheinlich auch von selbst.

01:01:54: Aber ich weiß das mir das wichtig war und ich war sehr viel gebrochener ... Nach solchen Momenten, nach solchen Turnieren, solchen Ligerspielen, wenn's mir im Allgemeinen schlecht ging.

01:02:04: Ich glaube dass das genauso darüber Ausschluss oder ja nicht ganz... Dass man darüber verstehen kann, wie es einem gerade geht.

01:02:14: Im besten Fall ist das ein Moment mit dem man dann arbeiten kann.

01:02:19: Aber vielleicht ist das so ein kleines Head-up okay?

01:02:21: Ich hab grad bei nem Spiel mit kleinen Figürchen verloren.

01:02:24: Vielleicht geht's mir grade nicht so gut ... Wie ich eigentlich dachte.

01:02:27: Und dann ist man meistens schon einen großen Schritt weiter als viele Menschen, dass man sich erst mal bewusst gemacht hat, dass es sich gerade eine Entfremdung stattgefunden hat.

01:02:36: Sowohl zu dem Objekt... Als auch zu sich selber.

01:02:41: und Als Letztes gibt es ein Buch, und zwar von ... Ich bin mir nicht mehr sicher.

01:02:49: Ich hoffe ich hab richtig aufgeschrieben.

01:02:51: Von Tinuyen.

01:02:52: Und da geht's darum, dass wir das Siegen optimieren und nicht das Erleben des Spiels.

01:02:57: Das ist mein letzter Punkt aus den Büchern.

01:03:01: Ich würde sagen, wir packen diese Bücher in die Show-Notes.

01:03:03: Da kann jeder mal reinschauen.

01:03:05: Vielleicht habt ihr ja schon Erfahrungen oder andere Literaturangaben für uns, die dort passen können?

01:03:11: Denn dieses Siegen wird optimiert und das steht ja so ein bisschen drin.

01:03:14: Das ist ja so klein wenig.

01:03:15: die Grundeinstellung beim kompetitiven Spiel ist schon, ich spiele es schon um zu gewinnen.

01:03:20: Ich spiel vielleicht nicht umzugewinnen at all costs aber ich möchte gewinnen.

01:03:26: Und dann wenn sich dieser Gedanke wenn sich diese Einstellung Vor das Erleben des Spiels, das war mein Argument bei League of Legends.

01:03:34: Man vergisst was man gemacht hat und erinnert sich nur noch an die guten Momente.

01:03:38: Aber man ist gar nicht wirklich im Moment ... Und hat ein Gefühl dafür, dass man gerade in Echtzeit etwas erlebt.

01:03:47: Sondern man fiebert eigentlich nur wieder auf das nächste Freude erleben durch den Sieg hin.

01:03:52: Und hat nicht nur das Spiel sondern auch sich selbst komplett darauf optimiert.

01:03:56: Ich glaube, dass das auch noch ein Hinweis darauf sein kann, kein gutes Verhältnis

01:04:02: zu diesem

01:04:02: Spiel, und darüber hinaus ursprünglich zu sich selbst

01:04:05: hat.

01:04:05: Ja ... ja!

01:04:08: Ich würde da noch eine bei diesem Optimierungsding vielleicht auch noch einen positiven Aspekt herausstellen.

01:04:16: Das passt jetzt nicht hundert Prozent zu dem was du gesagt hast aber das will ich auf jeden Fall noch loswerden.

01:04:21: Aber was ich auch einen sehr schönen Aspekt am kompetitiven Spielen finde ist dass es oft auch nochmal Communities also Gemeinschaften stärker fördert und Leute nochmal stärker zusammenwachsen lässt.

01:04:35: Sei es jetzt, dass du in einem Team spielst oder einfach in der größeren Community, in der das Spiel gespielt wird.

01:04:43: also dann zum Beispiel bei Warhammer gibt es ja auch ein Team Turnier wo du dich dann vielleicht auch sehr mit deinem Club, mit deinm Verein und deinem Team identifizieren kannst und auch einen so einen Gemeinschaftsgefühl stärken kannst.

01:04:55: Gemeinschaften, Communities sind jetzt und in der Zukunft das Wichtigste was wir haben.

01:05:00: Und woran wir arbeiten müssen und gut arbeiten können.

01:05:07: Da finde ich sollte man aber diesen Aspekt von jetzt wir gegen die wie es vielleicht bei Fußball Hooligans ist oder so etwas zurückstellen ... übergeordnete Gemeinschaft fördern.

01:05:19: Also der Verbund aller Teams, die auf dem Team turnieren und... Ich

01:05:23: glaube Hooligans haben auch so eine Soeine Ural.

01:05:25: Ich bin mir nicht sicher.

01:05:26: Vielleicht ein schlechtes Beispiel da bin ich

01:05:29: nicht dran.

01:05:30: Ich verstehe aber was du meinst.

01:05:32: das ist weniger dieses... Fast schon nationalistisch-patriotistische, was sich ja nicht immer nur allein auf Länder, sondern auch irgendwie auf Vereine beziehen kann.

01:05:41: Sondern diese Identifikation mit der gesamten Gemeinschaft, die das Spiel spielt und dazu ... Was man gerade bei kompetitiven Spielen, wenn wir über eine Meter sprechen, sei es jetzt bei League of Legends oder Warhammer, der neue Codex, die neue Armee rauskommt, dass man da so eine kollektive Lernerfahrung hat.

01:06:00: Und das ist nicht nur das Spiel selber Die Community und Gemeinschaft fördert.

01:06:06: nicht nur, dass man auf das Turnier fährt.

01:06:08: Und spielt ist ein Aspekt von Gemeinsschaft sondern auch die Diskussion in Online-Fohren oder Discord-Zwirlwand darüber.

01:06:17: Community Aspekt ist, dass man da auch dann einfach abends, wenn man nicht die Kapazität hat nach dem Arbeitstag noch das Spiel selber zu spielen.

01:06:26: Dass auch der Austausch über das Spiel ein schöner sozialer Aspekt isst, dass sich dann vielleicht nochmal kurz in den Discord-Server einklingt und bisschen mit Leuten einfach nur über das spiel spricht und über die Meta philosophiert und so, dass es auch nicht nur einen Negativaspekt ist sondern auch ein positiver, dass da immer mal wieder was passiert, dass die Leute auch in dieser Gemeinschaft ein gemeinsames Thema haben und da Leute zusammen ... zu einem Austausch zusammenkommen.

01:06:52: Dann wären wir bei der letzten Literatur-Empfehlung, und zwar der Homo Ludens von Huizinger!

01:06:58: Denn dir,

01:06:59: Huiziger?

01:07:00: Die Autoren haben immer so geile Namen, die sind immer so Boing,

01:07:03: Brum... Wenn du als Brumm, Boing boing oder Huizänger auf die Welt kommst, weißt

01:07:09: du was?

01:07:10: Du hast

01:07:10: zwei Möglichkeiten entweder wirst du Krankenhaus klauen oder du wirst äh Philosoph und schreibst über Spiele.

01:07:18: Denn da geht es um zwei Dinge, die mir sehr wichtig sind beim kompetitiven Spielen von Warhammer.

01:07:24: Und er sagt einmal der Wettstreit ist kulturstiftend ... Das kann eine Austauschkultur sein aber das kann natürlich auch eine Kultur sein wie zum Beispiel allein vom Public Viewing.

01:07:35: oder du findest Communities, du findes Freundschaften darüber.

01:07:40: Diese Ehre und der Pristischgewinn ist erst mal nicht materiell Wie du schon sagst, das ist was Nettes zum Vorzeigen.

01:07:48: Aber es ist nichts mit dem runtergehen kann um mein Bäcker zu bezahlen.

01:07:52: Es sei denn so ein echter Goldner ... Oder

01:07:55: du spielst halt TCG und gewinnt immer Preiskarten?

01:07:58: Oder das!

01:07:59: Was mir aber noch eingefallen ist, dass das Spiel an sich besser wird.

01:08:02: Denn Games Workshop hat ja früher wirklich sauschlechte Regelwerke geschrieben.

01:08:08: Also

01:08:08: einfach da hingerotzt.

01:08:09: Ein, zwei Leute ... Es kommt immer noch vor, aber durch das kompetitive Spiel.

01:08:13: Manche würden sagen früher ist vor drei Monaten.

01:08:18: Aber durch das competitive Spiel versucht Games Workshop wenigstens, kompetitivere Regeln zu schreiben.

01:08:23: also sie hören auf die Community weil diese Community wie du gesagt hast sehr laut und sehr groß ist und das zeigt ja dass sich von grassroots politischen Movements bis hin zu diesen Movements Leute zusammen tun können um etwas... Durchzuboxen, Anführungszeichen.

01:08:40: Das ist etwas zu bewegen?

01:08:41: Ich hab sogar ein konkretes Beispiel dazu.

01:08:43: Geht es

01:08:43: darum ... ich hab letztens den Trailer gesehen von dem neuen Warhammer.

01:08:49: Ich weiß nicht, was das war, Dawn of War IV und da hat eine schwarze Adeptus-Mechanikusfrau mitgespielt.

01:08:54: Es waren sehr viele rassistische Bemerkungen drin.

01:08:56: Weil das wäre übrigens das Negativbeispiel der Community,

01:09:00: die sich zusammenfindet.

01:09:00: Ja, das ist immer ein ganz anderes Thema.

01:09:05: Das ist ein

01:09:06: komplett anderes Video, aber ich möchte unbedingt mal darüber sprechen.

01:09:09: Da muss ich ganz kurz da lassen, bevor das jetzt bei Leuten nicht in der Szene sind falsch ankommt ... Das sind größtenteils so Grifter, die gar nicht sehr Teil der Community sind.

01:09:18: Und es ist, ich glaube so Warhammer-Figuren-Spiel ist noch mal was anderes als Videospiele und auch da so die Schleusenwärter von Insel, Fortune oder anderen Foren?

01:09:29: Twitter sind halt ganz andere als bei Warhammer, dem Miniaturen Spiel.

01:09:34: Das heißt die Menge und die Masse von Menschen, die dort losgelassen wird ist einfach eine

01:09:39: Ahnung.

01:09:39: Das sind auch Leute, die oft von YouTube-Videos emotionalisiert werden, die sowieso schon irgendwie in diesem Kulturkampf drin sind und dann so ein bisschen losgelasten werden auf das Thema.

01:09:51: Die aber behaupten gar nicht ... Geschichte von Warhammer und die Hintergründe kennen.

01:09:57: Und

01:09:57: es soll jetzt auch nicht heißen, dass die Warhammer-Tabletor-Community frei von diversen Istmen ist?

01:10:04: Darum geht's nicht!

01:10:05: Aber ich wollte nur sagen also das Bilden von Communities unter irgendeinem Thema und so Stichwort Hooligans waren wir ja auch so... Also es ist natürlich nicht mehr irgendetwas Positives aber dieser Wettkampf kann etwas Positives schaffen.

01:10:19: Genau, noch ein kurzes Beispiel.

01:10:21: Da sind wir jetzt abgeschwiffen wegen deinem Verweis auf die Donovor-Kommentare.

01:10:26: Das konkrete Beispiel dafür wie auch da eine Bewegung oder halt so eine Community etwas auslösen kann ist es gab vor ein paar Jahren ... Die German House Rules.

01:10:36: Da hat sich die deutsche Turnier-Community zusammengeschleusten, also nicht hundert Prozent aller, aber so siebzig Prozent oder so ... als die Leaks of Wotan rauskam.

01:10:46: Das war eine neue Fraktion im Spiel, die vorhin nicht existiert hat.

01:10:50: Die viel stärker war als die anderen Fraktion zu Release.

01:10:54: und da haben sich dann Turnierorganisatoren aus der Community, weil das ... sehr viel Community organisiertes Zusammengesetz und gesagt, wir bannen jetzt diese Fraktion bis Games Workshop der Hersteller etwas daran ändert.

01:11:07: Und vorher werden wir die auf den Turnier nicht erlauben weil wir sie als unfair empfinden.

01:11:12: Und da gab es dann tatsächlich.

01:11:13: also das hat dann auch einen internationalen Diskurs darüber ausgelöst, der dann auch dazu geführt hat dass der Herster selber ein... Statement auf YouTube dazu veröffentlicht hat und gesagt hat, sorry da haben wir reingeschissen.

01:11:27: Und ... Wir ändern etwas daran.

01:11:30: Das hat auch nachdrücklich jetzt geprägt wie wir ... Balance-Updates für das Spiel bekommen.

01:11:38: Es ist natürlich alles immer noch nicht perfekt.

01:11:40: Man kann sehr viel kritisieren.

01:11:41: Ich hab in letzter Zeit selber an den letzten Änderungen kritisiert aber... Da sind wir schon weit gekommen und wir wären nicht so weit wenn das nicht ... ein Bedürfnis aus der Community gewesen wäre, wo die Community auch Konsequenzen gezogen hat.

01:11:57: Und deswegen wollte ich das noch mal als konkretes Beispiel anführen.

01:12:00: zu deiner Aussage, dass so was halt Einfluss haben kann auf Dinge und wie Gemeinschaften Einflüsse auf Dinge haben

01:12:07: können.

01:12:08: Wir werden wieder beim Ostrazismus oder Ostrakismus nämlich dem Scherbengericht das Wort, das mir entfallen ist, wenn einfach die zugute Fraktion oder der zugute Bürger ... abgeschnitten oder ins Exil geschickt wird.

01:12:22: Okay, das war eine schöne Folge.

01:12:24: Interessant?

01:12:24: Lass uns ein bisschen darüber nachlesen.

01:12:28: Vielleicht kommen wir noch mal zu dem Thema zurück an euch.

01:12:31: Eine Frage hat euch irgendwas gefehlt, hat euch irgendetwas gestört.

01:12:34: Oder gibt es noch irgendwelche weiteren Ideen?

01:12:37: zum Thema kompetitive Spiele?

01:12:39: Gibt es irgendwelchen Turniere oder irgendwelcher Spiele die wir uns angucken müssen?

01:12:42: werden natürlich sehr viel liegen gelassen aber was haltet ihr davon Ruben, hast du noch weitere Fragen?

01:12:49: Lass uns gerne eine Hörer-Fragen da.

01:12:51: Oh ja!

01:12:51: Wo wir auch nichts mit kompetitiven Spiel zu tun haben.

01:12:54: Das können irgendwelche Fragen sein, die ich auf der Seele brenn, ...die wir dann hier beantworten und auch Tierlists gerne.

01:13:03: Weil wir haben letzte Folge gemerkt, dass die Tierliste, die wir gemacht haben eigentlich quatsch ist... Also es war eigentlich gar keine Tierlist, sondern das war mehr so ein Pitch.

01:13:12: Genau.

01:13:12: Hier müsst uns sowohl eine Tierlist als auch die Optionen zukommen lassen, damit wir die dann in Echtzeit einplanen können.

01:13:21: Damit ... Füße wieder runter?

01:13:24: Hose wieder an.

01:13:24: Ich

01:13:25: hab Piathe reingeschwitzt, als beim League of Legends-Spielen.

01:13:27: in dem Podcast ist es unfassbar heiß?

01:13:28: Es ist wirklich so ... Wir sind immer noch in der Hitze.

01:13:30: Hölle aus Köln nächste Woche und es ist zum Glück ein bisschen kühler.

01:13:35: Mir hat's viel Spaß gemacht!

01:13:35: Wir hören uns das nächste Mal, sagt euren Freunden und eure Familie Bescheid, stellt uns tolle Fragen, schreibt in die Kommentare, teilt das, folgt uns auf Twitter ... Nee, stimmt mir nicht, wir sind überhaupt nicht auf Twitter, diese scheiß Faschusseite.

01:13:45: Folgt uns auch auf Instagram dieser anderen Fasches

01:13:47: Seite

01:13:48: auf YouTube und wie sie alle heißen ich freue mich.

01:13:51: vielen Dank Ruben für das Gespräch.

01:13:53: Danke gleichfalls.

01:13:54: Bis zum nächsten Mal!

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